Bauart Maschinenfabrik Esslingen

 

Kurzbeschreibung des vierachsigen Privatbahn-Triebwagen mit Verbrennungsmotor der Maschinenfabrik Esslingen

Bereits 1948 gab der VDNE - Verband Nichtbundeseigener Eisenbahnen e.V. den Anstoß zur einheitlichen Beschaffung von Triebwagen. In einem Lastenheft wurden die wesentlichen Merkmale zusammengefasst: gefordert wurden Drehgestellfahrzeuge mit einer Motorisierung, die auch das Mitführungen von Bei- oder Güterwagen erlauben sollte. Der "Esslinger" Triebwagen entstand in Anlehnung an die VDNE Merkblätter. Von 1951 bis 1961 wurden insgesamt 50 Trieb-, Steuer- und Beiwagen dieser Bauart erstellt.

 

Anzahl heute noch vorhandener Triebwagen

Insgesamt wurden 14 Triebwagen und sechs Steuer- oder Beiwagen der Bauart "Esslingen" erhalten (also etwa 40 % aller gebauten Fahrzeuge). Derzeit sind neun Triebwagen und ein Beiwagen betriebsfähig, drei weitere befinden sich in Aufarbeitung oder werden als rollfähige Ausstellungsstücke in mehr oder weniger gutem Zustand erhalten.

(Stand Mai 2017)

 

Technische Daten des Typs "Esslingen"

 Untertyp  Erste Generation  Zweite Generation
 Bauart  (A1)´(A1)´ oder B´B´  (A1)´(A1)´ oder B´B´
 Länge über Puffer  23.530 mm  25.030 mm
 Höhe  3.900 mm  3.700 mm
 Radstand der Drehgestelle  2.500 mm  2.500 mm
 Drehzapfenabstand  15.800 mm  17.300 mm
 Dienstgewicht  38,5 t  37,2 t
 Achslast  9,6 t  9,3 t
 Höchstgeschwindigkeit  80 km/h  85 km/h
 Leistung  2 x 150 PS  2 x 275 PS
 Treibraddurchmesser  930 mm  950 mm
Sitzplätze  78 + 7 Klappsitze  98

 

 

Quellen im Internet:

Die Esslinger Triebwagen auf der Internetseite "roter-brummer.de"

 

Quellen in den Printmedien:

Thomas Estler: Transpress Fahrzeugportrait - Esslinger Triebwagen (Transpress Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-71182-6) 

MIBA Miniaturbahnen 10/2011 (Seiten 54ff)

 

 

© EMF 2017-05-27