Schienenomnibus Wismar 20203

 

 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Triebwagendaten - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Bezeichnungen und Eigentümer:

1933-1949: VT 1 (LSE - Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn)

1949-1972: T 141 (LSE - Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn)

1972-1985: T 141 (Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahn e.V.)

seit 1985: T 141  (DME - Deutsche Museumseisenbahn, Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein)

Hersteller:

Waggonfabrik Wismar, Baujahr: 1932, Fabriknummer: 20203

Hersteller der Motoren:

Ursprünglich: Ford (Typ AA)

Derzeit eingebaut: Mercedes-Benz (Diesel)

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Ablieferung:

?

Endabnabnahme:

16.02.1933 (Raw Stendal)

Stationierungen:

 

z-Stellung:

?

Ausmusterung: 

15.01.1968

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Stand:

Mai 2017

Eigentümer:

DME - Deutsche Museumseisenbahn, Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein

Standort:

64291 Darmstadt-Kranichstein (ehem. Bw, Steinstraße 7)

Zustand / Status:

Seit 1996 betriebsfähiges Museumsfahrzeug in gepflegtem Zustand. Die zukünftige Erhaltung des Triebwagens kann als gesichert gelten.

Bemerkungen:

Spurweite: Normalspur. Bauart Hannover, Typ "B".

Am 15.Januar 1968 wurde der Triebwagen nach einer Gesamtlaufleistung von ca. 750.000 km von der LSE abgestellt.

Anfang der 1970er Jahre wurde der Triebwagen von der Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahn übernommen und nach Bodenburg überführt. Der geplante Museumsbetrieb auf der Strecke Bodenburg - Sibbesse kam wegen behördlicher Auflagen nicht zustande, der im Freien abgestellte VT verfiel. Ende September 1985 wurde der Triebwagen vom  Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein übernommen und per Niederbordwagen nach Darmstadt geholt. Am 9.September 1992 wurde der VT mittels Straßentransport nach Wilhelmshaven transportiert. Im Zeitraum Herbst 1992 bis Frühjahr 1996 wurde der desolate VT durch den Verein Beratung, Kommunikation und Arbeit e.V. in Wilhelmshaven umfangreich aufgearbeitet. Eine Aufarbeitung der Originalmotoren wurde nicht angestrebt, denn die benzinbetrieben Originalmotoren der Firma Ford hätten eine Zulassung als betriebsfähiges Eisenbahnfahrzeug erschwert, möglicherweise sogar verhindert. Daher wurden in den Triebwagen Dieselmotoren eingebaut. Da Ford keine passenden Motoren zur Verfügung stellen konnte, kamen Motoren der Firma Merceden-Benz zum Einbau. In der Zeit vom 18. bis 20. April 1996 konnten die Probefahrten auf dem Hafengelände in Wilhelmshaven erfolgreich absolviert werden. Es wurden auch Versuche mit Flüssiggas-Antrieb durchgeführt. Am 13.Mai 1996 wurde der fertige Triebwagen wieder zurück nach Darmstadt-Kranichstein transportiert. Seit August 2004 verfügt der Triebwagen über Indusi, Sifa und Zugbahnfunk.

Untersuchungen als Museumsfahrzeug:

EAW Kranichstein 25.08.2007, 29.04.2016

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Quellen in Printmedien:

JBSV 6/1996(92), EK 10/1987(14ff,B), EKAsp 1/1994(119), em 10/1996(11,B), EK 10/1996(13), DS 8/1996(79f,B), LRS 169/1997(82,B), DS 2/1999(83), DS 4/2002(99ff), EK 9/2004(27,B), DS 7/2004(97), DS 5/2005(104), LM 11/2012(68), LM 5/2013(23,B), em 6/2013(6ff,B)

Uwe Breitmeier: "Das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein" (Museumsbahn e.V., Darmstadt 1989)

Quellen im Internet:

Informationen zum T 141 auf der Internetseite "Bahnwelt.de"

Wismar 20203 auf der Internetseite "roter-brummer.de"

Informationen zum T 141 auf der Internetseite des DEV

Weitere Bilder:

 

Erstellt am 28.03.2013, letzte Änderung am 11.06.2017

© EMF 2013-03-28