Bauart Rmms-33

 

Kurzbeschreibung der Bauart Rmms-33

Die Rungenwagen der Bauart Rmms-33 wurden anfangs dem Gattungsbezirk „Stuttgart“ zugeordnet, ab 1943 wurden sie dem Gattungsbezirk „Ulm“ zugewiesen. Die Wagen der sogenannten „Kriegsbauart“ waren leicht gebaut und hatten Stirnseitig umklappbare Bordwände, die eine Überfahrt von einem Wagen zum anderen erlaubten. Zu Beginn hatten die Waggons Holzrungen und Holzbordwände. Sie wurden mit oder ohne Bremserbühne gefertigt, wobei das Bremsgeländer zur Überfahrt auch abgeklappt werden konnten. Nachdem die Holzbordwände jedoch schnell verschlissen, entschloss man sich eine Ausführung mit Stahlbordwänden aus Hohlkammerprofilen und Stahlrungen zu produzieren. Ab den 50er Jahren wurden viele Rmms 33 nur noch ohne Rungen eingesetzt.  

Die Rungenwagen der Bauart Rmms-33 wurden in den Jahren 1942 - 1945 in einer Stückzahl von 12.647 Exemplaren gebaut.

 

Anzahl heute noch vorhandener Güterzugwagen

Es ist nicht ganz einfach die genaue Anzahl noch vorhandener Wagen der Bauart Rmms-33 zu bestimmen. Einige Wagen wurden im Verlauf der Zeit an verschiedene Privatbahnen verkauft und haben dadurch bis heute überlebt. Wirklich museal erhalten werden etwa 25 Fahrzeuge dieser Bauart.

(Stand Februar 2020)

 

Technische Daten der Bauart Rmms-33

 Bauart  Rmms-33
 Gattungsbezirk bei der DRB  Stuttgart und Ulm
 Bezeichnung ab 1966  Klm 441
 Wagen-Nummern DRB  Ulm 101 - Ulm 13999
 Wagen-Nummern  430 000 bis 433 299
 Wagen-Nummern ab 1966    313 3 500 bis 313 7 060    
 Länge über Puffer (mit / ohne Handbremse)    12.100 mm / 12.000 mm
 Achsstand  8.000 mm
 Leergewicht (mit / ohne Handbremse)  10,9 t / 10,3 t
 Bremsbauart  Hik-GP
 Höchstgeschwindigkeit  100 km/h
 Tragfähigkeit  25,5 t
 Ladelänge  10.580 mm
 Ladebreite  2,680 mm 
 Ladefläche   m2
 Laderaum  17,0 m3

 

Quellen im Internet:

Güterwagen der Deutschen Reichsbahn in der freien Enzyklopädie Wikipedia
 

Quellen in den Printmedien:

Stefan Carstens: Güterwagen, Band 5: Rungen-, Schienen und Flachwagen (Verlagsgruppe Bahn GmbH, Nürnberg 2011, ISBN 978-3-89610-248-5)

 

Erstellt am 10.02.2020, letzte Änderung am 10.02.2020

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