Baureihe E 16 (bayer. ES 1)

 

Kurzbeschreibung der Baureihe E 16 (ehemals bayerische ES 1)

Ab 1926 wurden von der Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft die Baureihe E 16 beschafft. Von 1926 bis 1931 wurden in zwei Serien insgesamt 21 Exemplare der für den Schnellzugdienst vorgesehenen Lokomotiven in Dienst gestellt. Die Lokomotiven erhielten die Nummern E 16 01 bis E 16 21.

 

Verbleib nach dem Zweiten Weltkrieg

Nachdem zwei Lokomotiven im Krieg verloren gingen, verfügte die Deutsche Bundesbahn in Westdeutschland über 19 Maschinen, die ausschließlich in Bayern zum Einsatz kamen.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Vier Lokomotiven dieser Baureihe (E 16 03, E 16 07, E 16 08 und E 16 09) wurden erhalten. Alle Lokomotiven sind rollfähig und befinden sich in der Obhut von Museen oder Vereinen.

(Stand Dezember 2019)

 

Technische Daten der Baureihe E 16

 Bauart  1’Do1’-el
 Gattung  
 Länge über Puffer  16.300 mm
 Höhe   mm
 Gesamtachsstand  12.600 mm
 Treibraddurchmesser  1.640 mm
 Laufraddurchmesser  1.000 mm
 Dienstgewicht  110,0 t
 Achslast  20,1 t
 Höchstgeschwindigkeit  120 km/h (vorwärts / rückwärts)
 Leistung  2.020 kW Dauerleistung
 Stromsystem  16 2/3 Hz, 15 kV
 Antrieb  Buchli-Antrieb
 Anzahl der Fahrmotoren  4
 Anzahl Dauerfahrstufen  18

 

Quellen im Internet:

Baureihe E 16 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

Hans Sölch: Die Baureihe E 16 - Der Bayerische Buchli-Oldtimer (xyania Verlag, Rosenheim 2011, ISSN: 1862-9415)

 

Erstellt am 22.12.2019, letzte Änderung am 22.12.2019

© EMF 2019-12-22, Version 5