Baureihe V 200.0 der DB

 

Kurzbeschreibung der Baureihe V 200.0 DB

Die neuen Diesellokomotiven für den schweren Streckendienst wurden von der Firma Krauss-Maffei in Zusammenarbeit mit dem BZA München entwickelt. Bereits 1953 konnte anläßlich der "Deutschen Verkehrsaustellung" in München ein Fahrzeug aus der Vorserie präsentiert werden. Die Bauart V 200 wurde von zwei schnellaufenden und aufgeladenen 12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotoren angetrieben. Die Fahrzeuge erhielten zudem einen Heizkessel zur Dampferzeugung für die Zugheizung. Nach den fünf Vorserienlokomotiven bestellte die Deutsche Bundesbahn im Jahr 1955 50 Exemplare und im Jahr 1958 weitere 31 Exemplare. Insgesamt wurden 86 Maschinen mit den Nummern V 200 001 bis V 200 086 von der DB in Dienst gestellt.

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind noch 13 Lokomotiven der Baureihe V 200.0 erhalten (also 15 % aller gebauten Lokomotiven). Die meisten Lokomotiven (insgesamt 8) werden als rollfähige Museumslokomotive erhalten, zwei Maschinen (V 200 007 der HEL und V 200 033 der MEH) werden betriebsfähig erhalten. Der Status der restlichen drei Maschinen ist derzeit unklar.

(Stand September 2018)

 

Technische Daten der Baureihe V 200.0

 Bauart  B`B`-dh
 Länge über Puffer  18.530 mm (Vorserie), 18.470 mm (Serie) 
 Höhe  4.155 mm
 Drehgestellachsstand  3.200 mm
 Gesamtachsstand  14.700 mm
 Dienstgewicht  70,5 t (Vorserie), 81,0 t (Serie)
 Achslast  18,0 t (Vorserie), 20,0 t (Serie)
 Höchstgeschwindigkeit  140 km/h (vorwärts / rückwärts)
 Leistung  2 x 1.1100 PS (Vorserie), 2 x 1.200 PS (Serie)
 Treibraddurchmesser  940 mm
 Laufraddurchmesser  -- mm
 Leistungsübertragung  hydraulisch
 Motorbauart  zwei 12-Zylinder Dieselmotoren

 

Quellen im Internet:

Baureihe V 200 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

Matthias Maier: Die Baureihe V 200 - Die erste Großdiesellokomotive der DB (EK-Verlag, Freiburg 2005, ISBN 978-3-88255-208-5)

 

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