Baureihe 70

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 70 (bayerische Pt 2/3)

Mit der Baureihe Pt 2/3 (spätere Baureihe 70) nahm die Bayerische Staatsbahn zwischen 1910 und 1915 insgesamt 97 Lokomotiven für den leichten Nebenbahndienst in Betrieb. Die sparsamen und beliebten Maschinen bewährten sich hervorragend, daher wurden alle 97 Exemplare von der Reichsbahn übernommen und ab 1930 mit den Nummern 70 001 bis 70 097 bezeichnet. Bis 1938 wurden 50 Lokomotiven mit Bisselachsen ausgerüstet.

 

Verbleib nach dem Zweiten Weltkrieg

Der Großteil der Maschinen, nämlich insgesamt 89 Exemplare,  verblieben auf dem Netz der Deutschen Bundesbahn in Westdeutschland. Weitere vier Lokomotiven verblieben in Österreich.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Leider sind nur noch zwei Lokomotiven vorhanden (also weniger als 2% aller gebauten Lokomotiven), beide sind als Museumslokomotiven in gepflegtem Zustand erhalten. Die Lok 70 083 des BLV ist derzeit betriebsfähig, die 70 086 (als 770.086 bezeichnet) steht im Museum der ÖGEG in Ampflwang.

(Stand Oktober 2018)

 

Technische Daten der Baureihe 70

 Bauart  1'B h2t (ursprünglich 1B h2t)
 Gattung  Pt 23.13
 Länge über Puffer  9.065 mm - 9.265 mm (je nach Bauserie) 
 Höhe  mm
 Fester Achsstand  mm
 Gesamtachsstand  mm
 Dienstgewicht  38,4 t - 39,9 t (je nach Bauserie)
 Achslast  13,6 t - 14,2 (je nach Bauserie)
 Höchstgeschwindigkeit  65 km/h (vorwärts und rückwärts)
 Leistung  420 PSi
 Treibraddurchmesser  1.250 mm
 Laufraddurchmesser  850 mm
 Steuerungsart  Heusinger mit Hängeeisen
 Zylinderanzahl  2
 Zylinderdurchmesser  375 mm
 Kolbenhub  500 mm
 Kesselüberdruck  12 bar
 Anzahl der Heizrohre  
 Anzahl der Rauchrohre  
 Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden  mm
 Rostfläche  1,22 m2
 Überhitzerfläche  18,40 m2
 Verdampfungsheizfläche  58,10 m2
 Kohlenvorrat  Tonnen
 Wasservorrat  m3

 

Quellen im Internet:

Baureihe 70 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

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© EMF 2018-10-03