Baureihe 744-13

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 744-13 (preußische T 12)

Die preußische Staatsbahn stellte zwischen 1905 und 1921 die Baureihe T 12 (spätere Baureihe 744-13) in Dienst. Haupteinsatzgebiet der T 12 war der Verkehr auf der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahn, dem Vorläufer der elektrischen S-Bahn.

Insgesamt wurden von der preußischen Staatsbahn, der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen, der LBE - Lübeck-Büchener Eisenbahn und der HBE - Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn 1014 Lokomotiven in den Bestand übernommen. Die Deutsche Reichsbahn übernahm im Jahr 1925 noch 899 Exemplare der Baureihe T 12 und ordnete den Lokomotiven die Nummern zwischen 74 401 und 74 1300 zu.

 

Verbleib nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben 84 Maschinen verblieben in Polen. Diese Lokomotiven wurden von der Staatsbahn PKP unter der Bezeichnung OKi2 eingereiht.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind nur drei Lokomotiven erhalten (also etwa 0,3 % aller gebauten Lokomotiven), alle drei Maschinen sind als Museumslokomotiven in gepflegtem Zustand erhalten.

(Stand Januar 2019)

 

Technische Daten der Baureihe 744-13

 Bauart  1'C h2t
 Gattung  Pt 34.17
 Länge über Puffer  11.800 mm
 Höhe   mm
 Fester Achsstand   mm
 Gesamtachsstand   mm
 Dienstgewicht  65,9 t
 Achslast  17,3 t
 Höchstgeschwindigkeit  80 km/h (vorwärts und rückwärts)
 Leistung  870 PSi
 Treibraddurchmesser  1.500 mm
 Laufraddurchmesser  1.000 mm
 Steuerungsart  Heusinger mit Hängeeisen
 Zylinderanzahl  2
 Zylinderdurchmesser  540 mm
 Kolbenhub  630 mm
 Kesselüberdruck  12 bar
 Anzahl der Heizrohre  120
 Anzahl der Rauchrohre  18
 Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden  4.370 mm
 Rostfläche  1,73 m2
 Überhitzerfläche  33,40 m2
 Verdampfungsheizfläche  108,1 m2
 Kohlenvorrat   Tonnen
 Wasservorrat   m3

 

Quellen im Internet:

Baureihe 744-13 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

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Erstellt am 28.01.2019, letzte Änderung am 26.02.2019

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